Autor: Werner Straukamp
Beiträge von diesem Autor
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Sommer 1996 – Licht am Ende des Weberei-Tunnels
Im Sommer 1996 erfolgt der Durchbruch. Im Juni 1996 votiert der Verwaltungsausschuss der Stadt Nordhorn einstimmig für den Erhalt der Halle. Überraschend gelingt es, Zuschüsse in Millionenhöhe für den Umbau einer Textil- in eine Kulturfabrik zu akquirieren. Auf dem Hintergrund des NINO-Konkurses stellen die Europäische Union und das Land Niedersachsen Mittel aus Fördertöpfen für „Industriegebiete

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Juni 1994 – Nordhorner fordern ein Soziokulturelles Zentrum
Nordhorner fordern ein Soziokulturelles Zentrum

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1990er Jahre – Was anfangen mit einer stillgelegten Weberei?
Neben der Sanierung des Fabrikgeländes, das im Verlauf der 1990er Jahre unter dem Motto „Wohnen am Wasser“ zu einem innenstadtnahen Wohnviertel fortentwickelt wird, stellt sich für die Stadt Nordhorn ein weiteres Problem: Der nur durch eine sinnvolle Umnutzung mögliche Erhalt der denkmalgeschützten Industriebauten. Während in die ehemalige Povel-Verwaltung Arztpraxen, Steuerberater und Rechtsanwälte einziehen und der

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Teil 2: Sanierung und Umbau – eine neue Zukunft für eine „Alte Weberei“
„Was der junge Förderverein Alte Weberei auf dem alten Povelgelände in Gang gesetzt hat, könnte die beflügelnde Ouvertüre zu einer späteren Stadtoper gewesen sein, zu einem kulturellen und sozialen Anziehungspunkt für Nordhorn“ Auszug aus GN-Bericht zur 1. Kunst- und Kulturfete in der Alten Weberei vom 27.08.1994 Nach dem Auszug der Firma RAWE verwandeln sich der

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Oktober 1978 – Die „Neue Weberei“ gelangt in neue Hände – RAWE übernimmt
1969 übernimmt der Gronauer Textilkonzern die Firma Povel. Wenige Jahre später gerät der gesamte Delden-Konzern in eine langanhaltende Krise. Der Traum vom immerwährenden Wirtschaftswunder endet in der Öl- und Energiekrise der Jahre 1973/74. Die Textilkonjunktur bricht ein. 1978 meldet der Delden-Konzern für den Nordhorner Povel-Betrieb einen Vergleich an, der wenig später in einem Konkurs endet.
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Oktober 1949 – Die Textilfabrik POVEL baut eine „Neue Weberei“
Die zu jener Zeit 2.200 Mitarbeiter zählende Textilfabrik Povel ließ auf ihrem angestammten Fabrikgelände unweit der Nordhorner Innenstadt in den Jahren 1949 innerhalb von nur 10 Monaten eine „Neue Weberei“ errichten, die mit 300 aus den USA importierten Draper-Webstühlen ausgestattet wurde.

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Teil 1: Die „Neue Weberei“ der Textilfabrik Povel
Nordhorn ist die Weberstadt / weit und breit bekannt / Weil’s die besten Stoffe hat / inunserem schönen Land / Bei Povel, Niehues und bei Rawe / der Weber mühsam schafft / Lieber Gott bewahre des Webers Arbeitskraft (Auszug aus: Nordhorner Weberlied, Text und Musik: Rudi Gerlach, 1947) Noch in den 1970er Jahren bezeichnete „Meyers

