„Was der junge Förderverein Alte Weberei auf dem alten Povelgelände in Gang gesetzt hat, könnte die beflügelnde Ouvertüre zu einer späteren Stadtoper gewesen sein, zu einem kulturellen und sozialen Anziehungspunkt für Nordhorn“
Auszug aus GN-Bericht zur 1. Kunst- und Kulturfete in der Alten Weberei vom 27.08.1994
Nach dem Auszug der Firma RAWE verwandeln sich der einstige Verwaltungstrakt der Webereihalle in ein chemisches Labor zur Untersuchung der Bodenproben aus dem Sanierungsgelände. In der Fabrikationshalle wird seit Sommer 1990 tonnenweise schwerbelasteter Boden zwischengelagert, um Auswaschungen der mit Farbresten, giftigen Chemikalien und Schwerölen versetzten Erde durch Regenwasser zu verhindern.

Foto: Werner Westdörp, Grafschafter Nachrichten


Foto: Werner Westdörp, Grafschafter Nachrichten
Im Herbst 1995 werden die vergifteten Böden aus der Altlastsanierung weitestgehend entsorgt. Ab 1996 präsentiert sich die Halle endlich im „besenreinen Zustand“. Die letzten Reste der riesigen Erdhaufen werden erst im Juli 1997 in einer Sondermülldeponie entsorgt.

Foto: Werner Westdörp, Grafschafter Nachrichten

