Autor: Werner Straukamp

Beiträge von diesem Autor

  • Die Grafschaft im Mambo-Fieber – im Kino läuft „Dirty Dancing“

    Hätten Sie’s gewusst? Vom Dezember 1987 bis Ende April 1988 läuft der Tanz- und Liebesfilm „Dirty Dancing“ im Nordhorner Capitol-Kino – 18 Wochen lang. Die verführerische Qualität des Films bringt den Paartanz zurück in die Diskotheken. Die GN melden: „Auch Grafschafter im Mambo-Fieber. Dirty Dancing löste Ansturm auf Tanzschulen aus. Viele hat der Ehrgeiz gepackt,

    Artikel lesen

  • Easy Rider und Saturday Night Fever – die Kinolandschaft der 70er

    Vor 50 Jahren sieht es in der Nordhorner Kinolandschaft noch ganz anders aus. Es gibt nicht ein einziges UCI-Kino de Luxe (mit luxuriösen Sitzen, Ticket- und Popcorn-Preisen), sondern die drei Kinos der ABC-Filmtheaterbetriebe: Den Astoria-Palast am Stadtring, das Capitol an der Neuenhauser Straße und das Bavaria an der Bentheimer Straße (abgerissen im Jahre 2017), allesamt

    Artikel lesen

  • Fußball-WM 1970 und 1974 – das DFB-Team im NINO-Dress

    Zu Beginn der 1970er Jahre reagiert das größte Nordhorner Textilunternehmen, die Firma NINO auf den wachsenden Markt im Bereich von Freizeit- und Sportbekleidung. Zu einem echten Marketingcoup entwickelt sich die Zusammenarbeit von NINO mit dem DFB und der Nationalmannschaft. Im Juni 1970 beginnt die Fußballweltmeisterschaft in Mexiko. Das abschließende Trainingslager des bundesdeutschen Teams findet im

    Artikel lesen

  • Mode der Sixties: „Trans-All-Look“ und „Apollo-Kollektion“

    Weltraumflüge und Mondlandung inspirieren die Nordhorner Textilindustrie Zwischen 1961 und 1973 bricht die US-Raumfahrtbehörde NASA mit den Raumflügen des Apollo-Programms ins Weltall auf. 1969 gelingt die erste Mondlandung. Von der Faszination der ersten Weltraumflüge lassen sich auch die Nordhorner Textiler bei NINO und Povel anstecken. Bereits im Frühjahr 1966 präsentiert NINO in einer Reihe von

    Artikel lesen

    Mode der Sixties: „Trans-All-Look“ und „Apollo-Kollektion“
  • Juni 2000 – Hoher Besuch aus königlichem Hause

    In den ersten Jahren ist die Alte Weberei erfüllt von einer Aufbruchstimmung, die sich nicht zuletzt an den kulturellen Aktivitäten der „Untermieter“ wie der Städtischen Galerie und des Stadtmuseums ablesen lässt: Das 97er „Topping Out“ wird zum Auftakt eines überaus ambitionierten Ausstellungsprogramms der Städtischen Galerie, mit dem der damalige Galerieleiter Martin Köttering nicht nur Stars

    Artikel lesen

    Juni 2000 – Hoher Besuch aus königlichem Hause
  • 1999/2000 – Zuweilen wird das Kulturzentrum zu einer Stadthalle

    Daneben entwickelt sich die Weberei endgültig zu jener Stadthalle, die im rasch wachsenden Nordhorn seit den 1960er Jahren vermisst wird: Türkische Familien feiern Großhochzeiten, die Abiturienten der Nordhorner Gymnasien ihre Abibälle, die vereinigten Schützenvereine ein erstes Stadtschützenfest im Veranstaltungssaal. Dort finden zudem Neujahrsempfänge und Infoveranstaltungen der Stadt Nordhorn, Seniorennachmittage und Weihnachtsfeiern von Parteien, Verbänden und

    Artikel lesen

    1999/2000 – Zuweilen wird das Kulturzentrum zu einer Stadthalle
  • November 1999 – Bestbesuchte Kulturevents: Ein Musical und eine Konzertreihe

    Zum mit über 10.000 Besuchern bestbesuchten Kulturevent der Alten Weberei werden die Aufführungen des vom GN- Lokal- und Kulturredakteur Thomas Kriegisch und dem Historiker Werner Straukamp geschriebenen, vom Regisseur der Theaterwerkstatt Nordhorn Horst Gross inszenierten und dem „Euregio Art Ensemble“ gespielten Musicals „Goodbye Klein Amerika“, das am 27. November 1999 uraufgeführt wird. Ein Musical über

    Artikel lesen

    November 1999 – Bestbesuchte Kulturevents: Ein Musical und eine Konzertreihe
  • Oktober 1999 – Kultur rund um die Uhr – eine Spielstätte mit buntem Programm und bunten Gästen

    Bereits in den ersten drei Betriebsjahren kommen jeweils rund 50.000 Besucher in die Alte Weberei. Ganz im klassisch soziokulturellen Sinne wird die Halle zur Spielstätte etlicher kultureller Initiativen vor Ort: Der Karnevalsverein „Junge Narren“ lädt zu Kinderkarneval und Prunksitzungen für Damen und Herren. Über einige Jahre trommeln Nordhorner Hobby-Musiker bei monatlichen Treffen im „Drum-Café“. Auf

    Artikel lesen

    Oktober 1999 – Kultur rund um die Uhr – eine Spielstätte mit buntem Programm und bunten Gästen
  • Teil 3: Allem Anfang wohnt ein Zauber inne – die Kulturfabrik wird eröffnet

    „Wenn Du mich fragst / wo etwas passiert / nehm‘ ich Dich mit zur Alten Weberei / Dort triffst Du Leute / die werden Dich erheitern / Dinge gibt’s zu seh’n / die den Horizont erweitern / Kultur rund um die Uhr / Geselligkeit hat viele Gesichter / Ein Treffpunkt ohne Grenzen – die Alte

    Artikel lesen

    Teil 3: Allem Anfang wohnt ein Zauber inne – die Kulturfabrik wird eröffnet
  • Juni 1997 – Die Weberei auf dem Weg zum „Grenzüberschreitenden Kultur- und Tourismuszentrum“

    Im Juni 1997 werden die Verhandlungen zur Gründung einer Betriebsgesellschaft mit der Unterzeichnung eines Gesellschaftervertrags abgeschlossen. Für den Part der Kultur zeichnet der Förderverein „Kulturzentrum Alte Weberei e.V.“ einen eigenfinanzierten Beitrag von 40%. Für den Part „Stadttourismus“ übernimmt der Verkehrs- und Veranstaltungsverein (VVV) Nordhorn ebenfalls einen Anteil von 40%, den ein städtischer Zuschuss ermöglicht. Die

    Artikel lesen

    Juni 1997 – Die Weberei auf dem Weg zum „Grenzüberschreitenden Kultur- und Tourismuszentrum“