Autor: Werner Straukamp
Beiträge von diesem Autor
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Die Grafschaft im Mambo-Fieber – im Kino läuft „Dirty Dancing“
Hätten Sie’s gewusst? Vom Dezember 1987 bis Ende April 1988 läuft der Tanz- und Liebesfilm „Dirty Dancing“ im Nordhorner Capitol-Kino – 18 Wochen lang. Die verführerische Qualität des Films bringt den Paartanz zurück in die Diskotheken. Die GN melden: „Auch Grafschafter im Mambo-Fieber. Dirty Dancing löste Ansturm auf Tanzschulen aus. Viele hat der Ehrgeiz gepackt,
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Easy Rider und Saturday Night Fever – die Kinolandschaft der 70er
Vor 50 Jahren sieht es in der Nordhorner Kinolandschaft noch ganz anders aus. Es gibt nicht ein einziges UCI-Kino de Luxe (mit luxuriösen Sitzen, Ticket- und Popcorn-Preisen), sondern die drei Kinos der ABC-Filmtheaterbetriebe: Den Astoria-Palast am Stadtring, das Capitol an der Neuenhauser Straße und das Bavaria an der Bentheimer Straße (abgerissen im Jahre 2017), allesamt
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Mode der Sixties: „Trans-All-Look“ und „Apollo-Kollektion“
Weltraumflüge und Mondlandung inspirieren die Nordhorner Textilindustrie Zwischen 1961 und 1973 bricht die US-Raumfahrtbehörde NASA mit den Raumflügen des Apollo-Programms ins Weltall auf. 1969 gelingt die erste Mondlandung. Von der Faszination der ersten Weltraumflüge lassen sich auch die Nordhorner Textiler bei NINO und Povel anstecken. Bereits im Frühjahr 1966 präsentiert NINO in einer Reihe von

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Juni 2000 – Hoher Besuch aus königlichem Hause
In den ersten Jahren ist die Alte Weberei erfüllt von einer Aufbruchstimmung, die sich nicht zuletzt an den kulturellen Aktivitäten der „Untermieter“ wie der Städtischen Galerie und des Stadtmuseums ablesen lässt: Das 97er „Topping Out“ wird zum Auftakt eines überaus ambitionierten Ausstellungsprogramms der Städtischen Galerie, mit dem der damalige Galerieleiter Martin Köttering nicht nur Stars

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1999/2000 – Zuweilen wird das Kulturzentrum zu einer Stadthalle
Daneben entwickelt sich die Weberei endgültig zu jener Stadthalle, die im rasch wachsenden Nordhorn seit den 1960er Jahren vermisst wird: Türkische Familien feiern Großhochzeiten, die Abiturienten der Nordhorner Gymnasien ihre Abibälle, die vereinigten Schützenvereine ein erstes Stadtschützenfest im Veranstaltungssaal. Dort finden zudem Neujahrsempfänge und Infoveranstaltungen der Stadt Nordhorn, Seniorennachmittage und Weihnachtsfeiern von Parteien, Verbänden und

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November 1999 – Bestbesuchte Kulturevents: Ein Musical und eine Konzertreihe
Zum mit über 10.000 Besuchern bestbesuchten Kulturevent der Alten Weberei werden die Aufführungen des vom GN- Lokal- und Kulturredakteur Thomas Kriegisch und dem Historiker Werner Straukamp geschriebenen, vom Regisseur der Theaterwerkstatt Nordhorn Horst Gross inszenierten und dem „Euregio Art Ensemble“ gespielten Musicals „Goodbye Klein Amerika“, das am 27. November 1999 uraufgeführt wird. Ein Musical über

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Oktober 1999 – Kultur rund um die Uhr – eine Spielstätte mit buntem Programm und bunten Gästen
Bereits in den ersten drei Betriebsjahren kommen jeweils rund 50.000 Besucher in die Alte Weberei. Ganz im klassisch soziokulturellen Sinne wird die Halle zur Spielstätte etlicher kultureller Initiativen vor Ort: Der Karnevalsverein „Junge Narren“ lädt zu Kinderkarneval und Prunksitzungen für Damen und Herren. Über einige Jahre trommeln Nordhorner Hobby-Musiker bei monatlichen Treffen im „Drum-Café“. Auf

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Teil 3: Allem Anfang wohnt ein Zauber inne – die Kulturfabrik wird eröffnet
„Wenn Du mich fragst / wo etwas passiert / nehm‘ ich Dich mit zur Alten Weberei / Dort triffst Du Leute / die werden Dich erheitern / Dinge gibt’s zu seh’n / die den Horizont erweitern / Kultur rund um die Uhr / Geselligkeit hat viele Gesichter / Ein Treffpunkt ohne Grenzen – die Alte

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Juni 1997 – Die Weberei auf dem Weg zum „Grenzüberschreitenden Kultur- und Tourismuszentrum“
Im Juni 1997 werden die Verhandlungen zur Gründung einer Betriebsgesellschaft mit der Unterzeichnung eines Gesellschaftervertrags abgeschlossen. Für den Part der Kultur zeichnet der Förderverein „Kulturzentrum Alte Weberei e.V.“ einen eigenfinanzierten Beitrag von 40%. Für den Part „Stadttourismus“ übernimmt der Verkehrs- und Veranstaltungsverein (VVV) Nordhorn ebenfalls einen Anteil von 40%, den ein städtischer Zuschuss ermöglicht. Die

